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Datensicherheit bei Smartphones: Mit diesen Tipps gibt es keinen Grund zur Sorge!

Seit dem Beginn der Internet-Ära ist das Thema Datensicherheit in den Mittelpunkt gerückt. Auf dem Smartphone gilt das ganz besonders, denn dort geben Sie etliche persönliche Daten preis – und das kann ein Risiko sein. Im Folgenden werfen wir deswegen einen Blick auf die Lage und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Daten bestmöglich schützen können.

Persönliche Daten im Internet: Warum sind Daten so begehrt?

Immer häufiger werden Daten als „das neue Gold“ bezeichnet. Übersetzt: Persönliche Daten sind sehr wertvoll. Und zwar für jene Unternehmen, die diese gewinnbringend auswerten können. Das beste Beispiel dafür ist Werbung: Werbeanzeigen funktionieren am besten, wenn sie zielgerichtet angezeigt werden, also wenn sie die Interessen, die Vorlieben oder den Bedarf des Lesers möglichst exakt treffen.

Um Online-Werbebanner dermaßen passgenau schalten zu können, sind Daten notwendig. Die Daten Ihres Browserverlaufs gehören genauso dazu wie Ihre Interessen auf Social-Media-Seiten wie Instagram, Twitter und Facebook, Ihr Einkaufsverhalten oder Ihr Bewegungsprofil bei mobilen Navigationsdiensten wie Google Maps. Aus all diesen Daten wird letztendlich ein Profil des Benutzers erstellt – und damit lässt sich viel Geld verdienen.

Sicherheit im Internet – Darauf sollten Sie achten!

Damit ist also klar, warum sämtliche seriösen Apps, Social-Media-Plattformen, Shops und Webseiten stets nach der Berechtigung fragen, Ihre Daten sammeln zu dürfen. Dazu gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht:

  • Ohne Ihre Einwilligung darf kein Anbieter Ihre Daten nutzen.
  • Allerdings müssen Sie in vielen Fällen zustimmen, um den Dienst überhaupt nutzen zu können.
Die volle Kontrolle ist also eigentlich nur eine Fassade, falls Sie am digitalen Leben mit all seinen Diensten und Möglichkeiten teilnehmen möchten. Aus diesem Grund stimmen die meisten Menschen der Freigabe der Daten zu – und dies auf ganz legalem Wege. Dennoch können Sie in gewissen Grenzen Einfluss darauf geben, wie viele und welche Daten Sie freigeben:
  • GPS und Bluetooth ausschalten
    Deaktivieren Sie Ihr GPS und Bluetooth immer, wenn Sie es gerade nicht benötigen. Auf diese Weise kann kein vollständiges Bewegungsprofil von Ihnen erstellt werden.
  • App-Sicherheit im Blick behalten
    Kontrollieren Sie bei der Installation von Apps, auf welche Daten die App zugreifen möchte. Wenn beispielsweise eine Telefon-App auf Ihre Kontaktliste oder eine Wetter-App auf Ihren Standort zugreifen will, macht das noch Sinn. Anders sieht es jedoch aus, wenn beispielsweise eine App zum Lesen von eBooks auf Ihre Kamera, Ihre SMS und Ihren Standort zugreifen will. In solchen Fällen sollten Sie sich überlegen, ob Sie die App wirklich benötigen.
  • Surfen im Browser bevorzugen
    Um im Internet zu surfen, ist es besser, dies im Browser zu tun als in der App der Seite (falls vorhanden). Der Vorteil: Im mobilen Browser können Sie anonym surfen – und dabei werden weniger Daten gesammelt.
  • Sichere Profile im Internet erstellen
    Bei vielen Diensten müssen Sie inzwischen kein neues Profil mehr erstellen, sondern können sich mit Ihrem Facebook-Account einloggen. Das ist sehr bequem – und deswegen ziemlich beliebt. Besser ist es jedoch, einen unabhängigen Account beim jeweiligen Dienst zu erstellen, auch wenn dies ein bis zwei Minuten länger dauert.
Mit diesen Tipps halten Sie die Datenfreigabe auf dem notwendigen Minimum, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Doch noch wichtiger ist es, Ihre Daten vor illegalem Missbrauch zu schützen. Denn neben der legalen Datennutzung ist die Gefahr durch kriminelle Elemente durchaus gegeben.

Datenschutz: Wie schütze ich mich vor kriminellem Missbrauch?

Ihr Smartphone ist so gut wie immer mit dem Internet verbunden. Die Art der Verbindung kann jedoch einen Unterschied machen. Ebenfalls wichtig ist, dass Sie stets genau hinsehen, wenn Sie Inhalte herunterladen. Das gilt speziell für Mail-Anhänge, allerdings auch für die Seiten, die Sie besuchen oder für Apps von unbekannten Anbietern.

Mit den folgenden Tipps reduzieren Sie das Risiko des Datenmissbrauchs um ein gutes Stück:

Sicherheit im Internet

  • Offene Netzwerke meiden: Surfen Sie (nach Möglichkeit) nicht in öffentlichen Netzen. In Hotspots von Cafés, Flughäfen oder Bahnhöfen haben es Hacker deutlich einfacher, sich unbemerkt in Ihre Verbindung einzuklinken.
  • Auf Sicherheitszertifikate achten: Besuchen Sie nur vertrauenswürdige Seiten. Beim Online-Shopping und allen anderen Seiten, auf denen Sie Zahlungsinformationen eingeben, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Seite mit SSL-Zertifikat verschlüsselt ist.
  • Virenschutz auch für das Smartphone: Statten Sie Ihr Smartphone angemessen aus: Wie für den PC, gibt es auch für Mobilgeräte spezielle Software gegen Viren, Phishing und Malware. Einmal installiert, bewegen Sie sich ungleich sicherer durchs Netz.
Hundertprozentige Garantien gibt es selbst dabei nicht, doch erneut gilt, dass Sie die Wahrscheinlichkeit stark zu Ihren Gunsten verbessern. Das betrifft übrigens auch Ihren eigenen Datenzugriff. Im Folgenden deswegen der Blick auf die Möglichkeiten zur Datensicherung.

Wichtig und empfehlenswert: Wie sichere ich meine Handy-Daten?

Indem Sie all die genannten Tipps befolgen, sind Sie relativ sicher im Internet unterwegs. Dennoch sollten Sie auch für den Fall der Fälle gerüstet sein. Kommt es nämlich trotz aller Vorkehrungen doch einmal dazu, dass Schadsoftware auf Ihr Smartphone gelangt ist, kann dies schwere Konsequenzen haben – Datenverlust inklusive. Es ist deswegen ratsam, dass Sie wichtige Daten regelmäßig sichern. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Manuelle Backups auf dem Computer

Dateien, die Ihnen wichtig sind, wie zum Beispiel Fotos und Videos, können Sie ganz einfach vom Smartphone auf den Computer ziehen.

Alternativ können Sie die Sicherung auch auf einem externen Speichermedium wie einer externen Festplatte oder einem USB-Stick vornehmen. Diese sind nämlich sehr günstig geworden – Sie erhalten große Kapazitäten von einem Terabyte oder mehr für kleines Geld.

Sichere Cloud nutzen

Neben diesen klassischen Methoden können Sie Ihre Daten auch in der Cloud sichern. Das geht kostenlos und ist sehr bequem, da die Sicherung automatisch erfolgt. Bei Android-Smartphones steht Ihnen Ihr Google-Konto mit Google Drive zur Verfügung, Apple-Besitzer erhalten kostenlosen Speicherplatz in der iCloud und ein Windows Phone kann mit Microsoft OneDrive verbunden werden.

Der Nachteil der Cloud-Sicherung ist jedoch offensichtlich: Sie speichern Ihre Daten bei einem Fremdanbieter. Dieser kann Ihre Daten theoretisch auslesen und für seine Zwecke nutzen. Wenn Sicherheit und Privatsphäre für Sie das oberste Gebot sind, sollten Sie die Backups also lokal und privat anlegen.

Fazit: Die Datensicherheit liegt in Ihren Händen

Daten werden in der Zukunft weiter an Wert gewinnen. Es ist deswegen unvermeidbar, dass Online-Dienste noch verstärkt an Ihren Daten interessiert sein werden. Für kriminelle Elemente gilt das erst recht.

Damit die Sorge vor den Risiken nicht den Spaß am mobilen Lifestyle verdirbt, empfehlen wir, sich schon heute einen verantwortungsbewussten Umgang anzueignen und sich mit den Möglichkeiten zum Schutz zu befassen. Das klingt nach mehr Aufwand, als es tatsächlich ist, denn schon nach kurzer Zeit werden Sie das neue Wissen ganz selbstverständlich täglich anwenden und können die grenzenlosen mobilen Möglichkeiten risikoarm auskosten.