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Handy reinigen: So wird Ihr Smartphone wieder richtig sauber

Smartphones sind echte Design-Objekte: Sie sind elegant geformt und das große Display sorgt für Hochglanzcharakter. Doch das edle Display ist umso empfindlicher gegen Fett und andere Schmutzflecken, die bei der Steuerung per Finger schnell auftreten. Wir zeigen Ihnen die besten Methoden und Hilfsmittel, um Ihr Handy zu reinigen.

Bildschirm reinigen im Alltag: Das Mikrofasertuch als Must-Have

In Sachen Sauberkeit verhält es sich bei Handys ähnlich wie bei Autos: Äußere Verschmutzungen sind nicht unbedingt schädlich, doch sie verschlechtern die Benutzererfahrung und verringern den Wert des Geräts. Es lohnt sich also aus mehreren Gründen, auf die Sauberkeit zu achten. Den Anfang macht dabei das Mikrofasertuch:

  • Es ist klein, leicht und vor allem günstig – beste Voraussetzungen für spontane Reinigungen im Alltag, ganz ohne Aufwand, dafür aber mit großen Effekten.
  • Der Vorteil von Mikrofasertüchern gegenüber anderen Stofftüchern, die sich als Reinigungswerkzeug einsetzen ließen, ist die spezielle Oberflächenstruktur. Denn anders als Papier oder härtere Stoffsorten können die feinen Mikrofasern keine Kratzer auf dem Display verursachen.
  • Gleichzeitig nehmen sie Schmutz umso besser auf. Nicht ohne Grund werden Mikrofasertücher auch für die Reinigung anderer Geräte wie Laptop-Display oder Fernseher verwendet.
  • Alternativ eignen sich Brillenputztücher sehr gut, da sie für eine sehr ähnliche Aufgabe gedacht sind, nämlich die Reinigung von empfindlichem Glas, ohne Kratzer zu verursachen.

Noch besser wirkt das Mikrofasertuch, wenn es leicht angefeuchtet wird. Auf diese Weise lassen sich selbst größere Fettflecken mühelos entfernen. Sie können lauwarmes Leitungswasser verwenden, noch besser sind aber Display-Reiniger, da sie eine erhöhte Fettlösekraft aufweisen. Nicht geeignet sind dagegen Spülmittel oder Haushaltsseife, da die enthaltenen Chemikalien zu aggressiv für das Display sind.

Seltener das Handy säubern dank Displayschutzfolie

Obwohl sich der Reinigungsaufwand in Grenzen hält, ist dennoch klar, dass die Handy-Hygiene nicht zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen gehört. Um den Reinigungsbedarf zu senken, können Sie auf eine Displayschutzfolie zurückgreifen. Folgende Punkte sprechen dafür:

  • Sie kostet nur wenige Euro.
  • Sie ist so dünn, dass sie die Touch-Bedienung nicht negativ beeinflusst.
  • Auch optisch macht sie sich kaum bemerkbar, da sie lediglich einen leichten Matt-Effekt bewirkt.
  • Das Material ist schmutzabweisend und schützt effektiv vor Kratzern.
  • Selbst bei Stürzen kann sie das Display vor Rissen bewahren, obwohl dies nicht ihr primärer Zweck ist. Vorsicht ist weiterhin geboten, sofern Sie keinen Bumper oder eine gepolsterte Handytasche verwenden.

Praktisch: Die Displayschutzfolie ist selbstklebend, beim Auftragen benötigen Sie also keine weiteren Hilfsmittel. Sie müssen lediglich darauf achten, dass keine Bläschen entstehen. Diese lassen sich relativ einfach mit einer Kreditkarte entfernen, indem Sie sie nach außen schieben, bis die Bläschen verschwunden sind. Wichtig ist, dass die Folie exakt für Ihr Gerät hergestellt wurde, da die Maße sonst nicht passen.

Detail-Arbeit: Handy saubermachen will gelernt sein

Das Display steht bei der Handy-Sauberkeit eindeutig im Mittelpunkt. Doch gelegentlich verlangen auch die Öffnungen nach Pflege – und das manchmal sogar sehr dringend. Das bekannteste Beispiel ist der Kopfhörereingang: Dort sammeln sich schnell kleine Verschmutzungen an, etwa Stoff-Flusen aus der Hosentasche, und als Resultat wird der Kontakt gestört. Rauschende und knisternde Töne oder sogar ein kompletter Sound-Ausfall sind die Folge, bis Sie die Öffnung gereinigt haben:

  • Für diese Aufgabe benötigen Sie kein Spezialwerkzeug. Eine Stecknadel eignet sich ebenso gut wie ein Zahnstocher. Aber: Gehen Sie sanft mit Ihrem Elektronik-Gerät um!
  • Da sich in der Kopfhörer-Öffnung nur ein Metallkontakt, aber keine empfindliche Elektronik befindet, kann glücklicherweise nichts schiefgehen.
  • Eine alternative Methode ist Druckluftspray, das Sie in die Öffnung hineinsprühen, um die Verunreinigung hinaus zu blasen.

Dasselbe gilt für den Stromeingang, falls Sie das Gefühl haben, dass der Kontakt beim Ladevorgang etwas wacklig ist. Die Schuld liegt also nicht immer beim Ladekabel oder dem Netzteil, sondern häufig an kleinen Verschmutzungen, die Sie mit wenig Arbeit entfernen können.

Auf diese No-Gos sollten Sie beim Handy-Reinigen achten

Nachdem nun geklärt ist, welche Methoden sich gut eignen, darf auch der Blick auf die Reinigungs-Tabus nicht fehlen. Dabei gibt es einige Grundregeln:

  • Verwenden Sie kein größeres Werkzeug wie zum Beispiel Schraubenzieher. Dasselbe gilt für scharfkantige Gegenstände, falls sich eine Display-Verschmutzung als besonders hartnäckig erweist. Das Risiko ist in diesem Fall deutlich höher als der Nutzen. Und das führt direkt zum nächsten Gebot.
  • Wenden Sie keine Gewalt an, falls sich eine Verschmutzung nicht einfach lösen lässt.
  • Öffnen Sie das Gerät nur an Stellen, die dafür vorgesehen sind. In der Regel gibt es solche Stellen nicht, mit Ausnahme des Gehäusedeckels bei Geräten mit austauschbarem Akku. Alles, was darunterliegt, ist die verbotene Zone, die nur von Fachleuten betreten werden sollte.
  • Achten Sie beim Verwenden von Reinigungsflüssigkeit auf ein gesundes Maß, da die Flüssigkeit ansonsten ihren Weg in das Innere finden und dort schwere Schäden verursachen kann.

Vorsicht ist also das oberste Gebot, wann immer es um Elektronik geht. Indem Sie die genannten Tipps beherzigen, können Sie nicht mehr viel falsch machen und haben jederzeit ein sauberes, gesundes Handy.

Warum ist die Handy-Reinigung so wichtig – und wie oft ist genug?

Ein sauberes Handy oder Smartphone ist nicht nur eine Frage der Optik. Denn hinter dem Überbegriff „Schmutz“ verbirgt sich auch ein gesundheitlicher Aspekt. So sammeln sich gerne Keime und Bakterien auf der Oberfläche an; beispielsweise können Erkältungen oder Grippen theoretisch über das Display übertragen werden.

  • Gerade in den Risiko-Jahreszeiten Herbst und Winter und je nachdem, wie oft Sie sich im öffentlichen Raum mit vielen Menschen bewegen, sollte die Reinigung mindestens einmal wöchentlich stattfinden. Gerne natürlich auch häufiger – viel hilft in diesem Fall viel.
  • Dasselbe gilt für Allergiker, die im Frühjahr mit Pollenflug zu kämpfen haben. Auch dabei dient das Display nämlich gerne als Sammelpunkt.
  • Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie Ihr Handy desinfizieren, und zwar mit Desinfektionsspray, da Keime und Bakterien damit zuverlässig entfernt werden.

Gemessen am geringen Aufwand einer Reinigung mit den genannten Mitteln und Methoden spricht also nichts dagegen, das Gerät mehrfach pro Woche zu säubern. Das verringert auch die Chance, dass Schmutz über Fugen und Öffnungen in das Innere gelangt, wo sich sensible Elektronik befindet. Schäden im Innenraum beeinträchtigen die Funktionalität und den Wert des Handys am stärksten. Mit etwas Eigeninitiative können Sie diesen Risikofaktor stark minimieren und profitieren davon in jeder Hinsicht.